Sauce Bolognese

Sauce Bolognese ist vielleicht eine die bekanntesten Fleischsaucen weltweit. Als gebürtige Italienerin ist sie zu einer Weltbürgerin geworden. Egal ob Spagetti oder Tagliatelle, Penne oder Muscheln, diese Sauce bildet eine hervorragende Kombination mit jeden Pastasorte.

4-6 Portionen

Zeitaufwand ca. 1,5 Stunden

Benötigte Zutaten:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Streifen Bacon
  • 1 mittelgroße Zwiebel (ca. 50 g)
  • 1 mittelgroße Möhre (ca. 80 g)
  • 1 mittelgroße Stange Sellerie (ca. 60 g)
  • 500 g gehackte Tomaten (aus der Dose)
  • 750 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 100 ml Milch
  • 1 volle TL Tomatenmark
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 Prise Majoran
  • 1 Prise Thymian
  • 1 Prise Oregano
  • 3 EL Öl
  • Salz, Pfeffer

1 mittelgroße Zwiebel schälen und in kleine Würfeln schneiden. 2 Streifen Bacon ebenfalls klein schneiden und zusammen mit einer Zwiebel in 3 EL Öl leicht anbraten.

Als Zwiebel habe ich Schalotte genommen, diese Zwiebel ist milder vom Geschmack als die normale Speisezwiebel und passt gut zu Saucen. Falls ihr keine habt, könnt ihr natürlich eine ganz normale Zwiebel nehmen.

500 g gemischtes Hackfleisch dazugeben und gut mit einem Löffel zerhacken, so dass ihr möglichst kleine Stückchen bekommt. Fleisch bei starker Hitze so lange anbraten bis der  Fleischsaft verdampft ist und das Fleisch eine gold-braune Kruste bekommt.

Während das Fleisch gart, 1 mittelgroße Möhre und 1 mittelgroße Stange Sellerie putzen, schälen und in möglichst kleine Würfeln schneiden.

Die Sauce muss eine gleichmäßige Konsistenz haben, deswegen müssen die Gemüsestückchen möglichst klein sein. Zum Schneiden habe ich eine Küchenmaschine benutzt, damit spart man die Zeit und bekommt die perfekt geschnittene Gemüsestückchen.

Das Gemüse zum Hackfleisch geben und weitere 2 bis 3 Minuten mitbraten.

1 volle TL Tomatenmark, 1/2 TL Paprikapulver, Majoran, Thymian und Oregano sowie eine Hälfte von der vorgesehenen Menge Salz und Pfeffer dazugeben und gut umrühren.

500 g gehackte Tomaten (aus der Dose), 100 ml Milch und 750 ml Wasser oder Gemüsebrühe zugießen und umrühren. Die Sauce bei schwacher Hitze und gelegentlichem Rühren, nicht zugedeckt, etwa 1 Stunde köcheln lassen bis sie dick wird.

Die Wasser- oder Brühemenge die ihr zugeben müsst, hängt von der Größe eures Topfes ab. Falls die Kochzeit noch nicht um ist, die Flüssigkeit aber schon verdampft ist, gibt noch ein bisschen Wasser oder Brühe dazu.

Falls die Sauce an dieser Stelle euch nicht besonders würzig erscheint, gibt trotzdem keine weiteren Gewürze, insbesondere Salz und Pfeffer dazu, da die Flüssigkeit sich beim Kochen reduziert und der Geschmack daher noch kräftiger wird.

Am Ende muss die Sauce eine dicke und sämige Konsistenz haben. Hier noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Wahl von Nudeln die ihr dazu nimmt ist euch zu überlassen. Klassiker sind natürlich die Spagetti. Ganz gut würden auch die Penne oder Muscheln dazu passen. Ich mag am liebsten Bolognese mit Tagliatelle oder Fettuccine, weil diese Pastasorten eine größere Fläche haben und deswegen mehr Sauce aufnehmen.

Ihr könnt Bolognese im Voraus zubereiten soweit ihr die Zeit dafür habt. Die Sauce könnt ihr für ein Paar Tage in Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Wie in den anderen Rezepten, habe ich auch hier zum Vergleich ein Fertigsauce mit Hilfe von Fixtüte gekocht (auf dem Foto links).

Die Fertigsauce unterscheidet sich von der selbstgekochten nicht nur äußerlich, sondern auch geschmacklich. Die Sauce schmeckt mehr nach Gewürzen und Tomaten, hat aber meiner Meinung nach nichts mit der richtigen Sauce Bolognese gemein.

 

 

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