Linseneintopf

In der Zeit, in der die Tage kürzer werden, die Lufttemperatur sinkt und es einem immer schwerer fällt aus dem warmen Bett aufzustehen, wünscht man sich das Essen, dass aufwärmt und gut sättigt. Linseneintopf ist genau das Richtige dafür. Nahrhafte Linsen, erfrischendes Gemüse, knackige Würstchen und geschmackvoller Fond. Dieses Gericht ist wie ein Retter, der euch hilft die kalte Jahreszeit durchzustehen.

Zubereitung

4 Portionen

Zeitaufwand ca. 60 Minuten

Benötigte Zutaten:

  • 160 g Tellerlinsen 
  • 1/2 Pkg Suppengrün oder 1/4  Knollensellerie (ca. 200 g), 1 mittelgroße Stange Porree (ca. 100 g), 2 mittelgroße Möhren (ca. 100 g)
  • 1 mittelgroße Zwiebel (ca. 80 g)
  • 200 g Würstchen
  • 150 g geräucherten Schweinefleisch
  • 1,2 Liter Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1 volle TL Tomatenmark
  • 1 volle TL Senf
  • 1 EL Weißweinessig
  • 3 El Öl
  • Salz, Pfeffer 

1 mittelgroße Zwiebel schälen und in Würfel Schneiden. 150 g geräucherten Schweinefleisch ebenfalls in Würfel schneiden. 3 EL Öl in einem Topf mit dickem Boden erhitzen, die Zwiebel mit dem Schweinefleisch darin so lange anbraten, bis die Zwiebel weich und durchsichtig wird und das Schweinefleisch leichte braune bekommt.

Nimmt am besten das Schweinefleisch mit einem guten Fettanteil, so etwas wie Bauch- oder Nackenteil.

1/4  Knollensellerie1 mittelgroße Stange Porree und 2 mittelgroße Möhren waschen, schälen und in Stücke schneiden. Das Gemüse in einen Topf geben und alles zusammen für weitere 3-4 Minuten braten lassen. Falls nötig 2-3 EL Öl dazugeben.

Schneidet das Gemüse nicht zu klein, ansonsten wird das zu schnell gar und verliert seine Konsistenz.  Schneidet das aber auch nicht zu grob, wir wollen dass alle Zutaten zusammen auf einen Löffel passen.

1 vollen TL Tomatenmark in die Gemüse-Fleisch Mischung geben, gut umrühren und alles zusammen leicht anrösten. Danach 160 g Tellerlinsen und 1,2 Liter Wasser oder Gemüsebrühe ebenfalls dazugeben, alles gut verrühren und für weitere 20 Minuten zugedeckt bei der mittleren Hitze kochen lassen.

200 g Würstchen (am Stück oder geschnitten), 1 vollen TL Senf und 1 EL Weißweinessig in den Topf geben, gut umrühren und für weiter 20 Minuten zugedeckt kochen lassen.

Ich habe hier die Frankfurter Rinderwürstchen genommen. Ihr könnt die anderen Würstchen nehmen, die euch am besten schmecken.

Noch ein Tipp: Wenn die Würstchen am Stück gekocht werden sollen, sollt ihr die der Länge nach mit einer Gabel anpicksen, damit die beim kochen nicht platzen.

Am Ende noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack mit Essig und Senf verfeinern.

Mit der Konsistenz des Eitopfes könnt ihr je nach Wunsch natürlich auch spielen.  Ist der Eintopf am Ende zu dickflüssig, gibt mehr Wasser dazu. Ist der Eintopf zu dünnflüssig, lässt ihr ihn ein bisschen länger kochen, oder nimmt einen Pürierstab, steckt ihn direkt in der Topf und drückt 1-2 Mal auf dem Knopf. Damit bekommt ihr eine leichte Cremigkeit ohne jegliche Verdickungsmitteln zu benutzen.

Ganz zum Schluss kommt der Vergleich: Schaut euch mal diese unappetitliche Farbe an (das Fertiggericht ist auf dem Foto links). Linsen sind da. Würstchen sind da. Der Geschmack, der sich mit keinen Gewürzen verbessern lässt leider auch. Habe ich mir vielleicht das falsche Fertiggericht ausgesucht? Natürlich kann das selbstgekochte Essen in Sachen Zeitaufwand mit den Fertiggerichten nicht konkurrieren. Investiert ein bisschen mehr Zeit und Liebe in eure Gerichte und ihr werdet mit einem hervorragenden Geschmack, einen perfekt aussehenden Speisen und glücklichen Gesichtern eurer Familie und Freuende belohnt.

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