Ratatouille

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Habt ihr das Gericht, das euch an euere Kindheit erinnert? Das Ratatouille ist für mich so eins. Ich kann mich noch Heute gut daran erinnern, als ich als kleines Mädchen das Gemüse frisch am Beet gesammelt und in die Küche gebracht habe, wo meine Oma dieses wunderbare Gericht für mich und meine Schwester zubereitet hat. Ich hoffe das bei meine Tochter genau so wie bei mir dieses Gericht zur Kindheit gehören wird, denn das Ratatouille ist bei uns fest in den Speiseplan integriert.

Zubereitung:

2 Portionen

Zeitaufwand ca. 30 Minuten

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Die benötigte Zutaten:

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini 
  • 2 Paprikaschoten
  • 5-6 Cherrytomaten 
  • 1 Speisezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Prise Majoran
  • 1 Prise Thymian
  • 1 Prise Rosmarin
  • 1 Prise Zucker
  • 3-4 EL ÖL
  • Salz, Pfeffer

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1 Aubergine waschen, abtrocknen, von dem Strunk befreien und in große Stücke schneiden.  Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Auberginestückchen darin leicht anrösten. Die angerösteten Auberginen danach in einen anderen Kochtopf geben und zur Seite stellen.

Die Auberginen, sowie das andere Gemüse, müsst ihr nachher zusammen in einem Kochtopf schmoren. Nimmt deswegen einen etwas größeren Topf dafür, damit alle Zutaten reinpassen.

Schneidet das Gemüse etwas grob und ungleichmäßig. So sieht dieses Gericht etwas rustikaler aus. Die größeren Gemüsestückchen haben auch mehr Stabilität und behalten besser die Form beim garen.

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1 Zucchini (grün, gelb oder beides) ebenfalls waschen, schneiden, in der Pfanne anrösten und in den Kochtopf geben.

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Macht das Gleiche mit 2 Paprikaschoten. Die Paprikaschoten waschen, von den Kernen und weißen Rändern befreien, schneiden und in der Pfanne mit etwas Öl anrösten. Die angeröstete Paprika ebenfalls in den Kochtopf geben.

Ihr könnt die gelbe, rote oder orangefarbene Paprika nehmen. Grüne würde ich nicht empfehlen, weil die etwas bitter schmeckt.

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1 Speisezwiebel und 1 Knoblauchzehe schellen, in Stücke schneiden und in etwas Öl in der Pfanne leicht anbraten.

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5-6 Cherrytomaten waschen, abtrocknen und grob schneiden. Die geschnittenen Tomaten in die Pfanne geben und mit den Zwiebeln zusammen leicht anrösten.

Falls ihr es noch feiner haben wollt, könnt ihr bei den Tomaten die Haut abziehen. Dafür die Tomaten leicht über Kreuz anschneiden und mit kochendem Wasser übergießen, so dass die Tomaten komplett mit Wasser bedeckt sind und ein Paar Minuten stehen lassen. Das heiße Wasser abgießen und die Tomaten in das kalte Wasser legen. Damit wird die Haut weicher und lässt sich danach leicht abziehen.

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1 TL Tomatenmark, 1 Prise Zucker, etwas Salz und Pfeffer zu den Tomaten und Zwiebeln geben und gut miteinander verrühren. Alles in den Kochtopf zu dem anderen Gemüse geben.

Da ich zu dieser Jahreszeit keine guten Tomaten gefunden habe, habe ich den Tomatenmark dazugegeben um den Tomatengeschmack zu verstärken. Ihr könnt das auch tun oder Falls ihr die guten und reifen Tomaten habt, weglassen.

Zucker ist hier dafür da um die Süße in den Tomaten und in den anderen Zutaten zu unterstützen. Das würde den Geschmack des Gerichts noch vollmündiger machen. Über die Süße und über die anderen Geschmackskomponenten, die bei jedem Gericht nicht fehlen dürfen, findet ihr hier.

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In dem Kochtopf solltet ihr jetzt die leicht angebratene Aubergine, Zucchini, Paprika, Tomaten und Zwiebel haben. Jeweils 1 Prise Majoran, Thymian und Rosmarin dazugeben.  Ihr könnt auch noch etwas Zitronenabrieb dazu geben. Alle Zutaten miteinander gut verrühren. Das Ratatouille zugedeckt bei einer schwachen Hitze 20 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich rühren.

Eigentlich braucht ihr kein zusätzliches Wasser oder Brühe dazuzugeben, denn das Gemüse enthält genug Flüssigkeit, die beim kochen nach und nach abgegeben wird. Schaut ab und zu mal in dem Topf rein. Falls nötig 2-3 EL Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben.

Um den Geschmack etwas frischer zu machen, habe ich mich hier spontan entschieden etwas Zitronenabrieb dazu zu geben. Und das ist an dem selbstgemachten Essen das Gute, man kann immer selbst entscheiden, was man in seinem Gericht haben will. Nicht Wahr?

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Je nach dem wie grob oder fein ihr das Gemüse geschnitten habt, kann die Kochzeit etwas länger oder kürzer werden. Orientiert euch lieber an dem Gemüsegarpunkt. Das Gemüse muss weich aber immer noch bissfest sein.

Am Ende noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Ratatoulle könnt ihr warm oder kalt, mit einem Baquette oder mit Reis servieren.

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Der Vergleich mit dem Fertiggericht darf hier auch nicht fehlen. Auf dem Foto rechts das selbstgemachte, links das fertige Gericht.

Bei einem fertigen Ratatouille braucht ihr zum Tütteninhalt nur die frische Paprika dazu zu geben. Die weiteren klassischen Zutaten wie Auberginen und Zucchini hat der Hersteller getrocknet und die Tüte gepackt. Aber wozu die ganz simplen Zutaten als Pulver benutzen, wenn die so geschmackvoll und vitaminreich frisch zu haben sind?

Das selbstgemachte Ratatoulle, aus frischem Gemüse, mit natürlichen Gewürzen, ohne Stärke, Palmöl und Hefeextrakt. Ganz klarer Sieger!

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Was für ein Unterschied!!! Das frische Gericht ist klar der Favorit! LG Annette

    Gefällt 1 Person

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