Gemüsebrühe

1 Liter Brühe

Zeitaufwand ca. 1 Stunde

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Benötigte Zutaten:

  • Zwiebel
  • Möhre
  • Blumenkohl
  • Knollensellerie
  • Porree 
  • frische Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt 
  • Salz, 5-6 Pfefferkörner

Die Zutaten habe ich hier absichtlich ohne Gewischt oder Stückzahlen eingegeben, das ist in diesem Rezept nicht so wichtig. Ihr könnt ruhig die eine oder andere Zutat mehr oder weniger nehmen.

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Das Gemüse gründlich waschen und in mittelgroße Stücke schneiden. Das geschnittene Gemüse, sowie auch frische Petersilie und Gewürze in einen Topf geben. Den Topf danach mit 1,5 – 2 Litern Wasser füllen. Alles zusammen bei mittlerer Hitze aufkochen und dann für weitere 40-50 Minuten, zugedeckt kochen lassen. Falls der Schaum aufsteigen sollte, diesen mit einem Löffel abschöpfen.

Gemüse wie Möhre oder Sellerie müsst ihr nicht schälen, Strunk und Spitze abscheiden reicht. Auch bei einer Zwiebel könnt ihr die unterste braune Schalle drauf lassen, die gibt der Brühe eine schöne Farbe.

Das Gute an der Gemüsebrühe ist, dass man diese auch aus Gemüseresten machen kann. Dafür braucht ihr Nichts extra zu kaufen, einfach beim nächsten Kochen die Gemüsereste beiseitelegen. So könnt ihr etwas nachhaltiger sein und auch etwas Gutes für euer Portmonee tun.

Die Zutatenauswahl steht hier auch nicht fest. Ihr könnt das Gemüse je nach Geschmack und Saison verwenden. Stangensellerie, Zucchini, Auberginen, Kohl, alles war ihr im Kühlschrank findet, könnt ihr in den Topf reintun. Je nach dem welches Gemüse ihr nimmt, bekommt ihr am Ende einen entsprechend anderen Geschmack. Nur mit Sellerie und Kohl solltet ihr sparsam sein, denn die vom Geschmack sehr intensiv sind. Spargel oder Pilze verleihen der Brühe eine interessante und pikante Note. Aus angerösteten Zwiebeln, Möhren oder Tomaten, bekommt die Brühe eine schöne Farbe. Die weiteren Gewürze wie Thymian, Knoblauch, Nelken oder Zitronenschale werden eure Brühe noch geschmacksvoller machen.

Gibt nicht zu viel Salz in die Brühe rein, sie kann auch ruhig ganz ungesalzen bleiben, so könnt ihr diese flexibler beim späteren Kochen einsetzen.

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Nach ca. 50 Minuten kochen, die Brühe durch einen Sieb passieren lassen. Falls euer Sieb etwas größere Löcher hat, so dass ein paar Gemüsetückschen da durchkommen könnten, legt das Sieb mit einem Tuch aus. So bekommt ihr definitiv alle Gemüsestückchen und Gewürze aufgefangen.

Am Ende bekommt ihr ca. 1 Liter Gemüsebrühe. Falls ihr nicht genug Platz im Kühlschrank oder Gefrierfach zum Aufbewahren habt, könnt ihr die Brühe weiter ohne Deckel kochen lassen um die Flüssigkeit auf die gewünschte Menge zu reduzieren. So bekommt ihr so eine Art Brühekonzentrat, das ihr bei der späteren Verwendung nur mit Wasser verdünnen müsst.

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Um die Brühe praktisch zu lagern, verteilt diese auf zwei Gefrierbeutel mit jeweils ca. 500 ml, stellt sie in einen Plastikcontainer, deckt ihn zu und friert die Brühe so ein. So bekommen die Beutel eine eckige Form. Das ist sehr praktisch beim Lagern, weil so benötigen die Gefrierbeutel weniger Platz im Gefrierfach. Nachdem die Brühe eingefroren ist, holt die Beutel aus den Containern raus und packt diese wieder in den Gefrierfach rein. Die Container könnt ihr weiter nutzen.

Vergisst nicht die Beutel mit Datum und der Brüheart zu beschriften. Im Gefrierfach kann man die Brühe ein paar Monaten lagern, im Kühlschrank – ein Paar Tage.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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