Risotto mit Champignons

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Ich kann Risotto 24/7 essen. Ihr nicht? Dann habt ihr vermutlich noch keinen Guten Risotto gegessen. Wenn ihr ein Mal das Grundprinzip verstanden habt, könnt ihr danach Hunderte eigene Risottovariationen kreieren. Probiert dieses Rezept unbedingt aus und ich kann euch versprechen, ihr werdet euch in dieses Gericht genau so schwer verlieben wie ich mich.

4-5 Portionen

Zeitaufwand: ca. 50 Minuten

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Benötigte Zutaten:

  • 230 g Risotto Reis (Arborio)
  • 2 Schalotten
  • 200 g braune Champignons (ca. 10 St.)
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 60 g Butter
  • 60 g geriebenen Parmesan 
  • 3-4 El Olivenöl
  • 1/3 TL Rosmarin
  • 1/3 TL Zitronenabrieb 
  • Salz, Pfeffer

 

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Die erste Schalotte schälen und in feine Würfeln schneiden. 200 g braune Champignons (ca. 10 Stück) mit einem trockenen Tuch säubern und beliebig schneiden. In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen und die Schalotte darin farblos anschwitzen. Die geschnittenen Champions dazugeben und anbraten. Sobald die Champignons eine gold-braune Farbe bekommen haben, diese aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.

Ich habe hier die braune Champignons genommen, weil diese aromatischer und geschmackvoller als die weißen sind. Ihr könnt natürlich sowohl weiße Champignons, als auch Austernpilze, Steinpilze oder Pfifferlinge nehmen.

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Die zweite Schalotte ebenfalls schälen und in feine Würfeln schneiden. In dem selben Topf 2 El Olivenöl erhitzen und die Schalotte darin farblos andünsten.

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230 g Risotto Reis (Arborio) dazugeben und 1 bis 2 Minuten mitdünsten, bis die Reiskörner glasig werden. Wichtig ist, sie dürfen keine Farbe nehmen.

Für Risotto eignen sich am besten solche Reissorten wie Arborio oder Carnaroli. Diese Sorten sind sehr cremig, bleiben aber beim Kochen trotzdem bissfest. Den Risottoreis kann man leider nicht durch Milch-, Sushi- oder andere Reissorten ersetzen. Damit bekommt ihr nur die pampige Reismasse.

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Den Reis mit 100 ml Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze, unter ständigem Rühren, vollständig einkochen lassen.

Nicht Vergessen, beim Kochen nur trockenen Wein verwenden.

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In der Zwischenzeit, die 750 ml Gemüsebrühe aufwärmen und bereitstellen.

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Sobald der Wein komplett eingekocht ist, etwas Gemüsebrühe (100-150 ml) dazugeben und unter gelegentlichem Rühren, bei schwacher Hitze so lange kochen lassen, bis die Brühe aufkocht.

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Wenn die erste Portion Brühe aufgekocht ist, wiederholt den Vorgang. Gibt weitere Portion Brühe dazu und kocht diese ebenfalls auf. Auf diese Weise den Reis 20-30 Minuten kochen, biss er weich aber noch bissfest ist.

Wie viel Brühe ihr jedes Mal zugeben müsst hängt davon ab, in welchem Topf ihr das Risotto macht. Der Reis darf nicht kochen, sondern schmoren. Gibt so viel Brühe dazu, dass der Reis gerade eben bedeckt ist. Und GANZ WICHTIG! Immer wieder rühren. Durch das Rühren reiben die Reiskörner aneinander und geben die Stärke ab. Dadurch entsteht die nötige Cremigkeit. Deswegen geht von dem Topf nicht zu weit Weg. Ihr könnt den Reis natürlich für ein Paar Minuten kochen lassen, aber bitte nicht länger. Wegen dem geringen Flüssigkeitsstand, kann das Risotto schnell verbrennen.

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Die davor vorbereitete Pilze zu den Reis geben und verrühren.

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Den Topf vom Herd nehmen. 60 g Butter und 60 g geriebenen Parmesan zum Risotto geben und langsam unterrühren.

Ab jetzt darf man das Risotto nicht mehr aufwärmen, da sonst der Parmesan darin stocken wird.

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Zum Schluss das Risotto mit 1/3 TL Rosmarin und 1/3 TL Zitronenabrieb verfeinern.  Erst jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!

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Die richtige Konsistenz macht das gute Risotto aus. Es muss weder flüssig, noch fest sein. Ob das Risotto eine richtige Konsistenz hat, könnt ihr mit einem Löffeltest überprüfen. Nimmt etwas Risotto mit einem Löffel auf und neigt den Löffel etwas zu Seite. Das Risotto muss langsam vom Löffel herunter gleiten.

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Das Risotto ist ein unglaublich variables Gericht. Anstelle von Pilzen, könnt ihr Meeresfrüchte, Fleisch oder Fisch hemmen. Auch weitere vegetarische Variationen mit Rucola, Spargel, Rote Bete oder Kürbis lassen keinen Fleischliebhaber kalt.

Habt ihr nicht zu viel Zeit zum kochen, möchtet aber nicht auf dieses leckeres Gericht verzichten? Das Risotto eignet sich perfekt zum Vorkochen. Dafür kocht das Risotto nach der Anleitung ganz normal nach, bricht aber den Vorgang an der Stelle, wo der Reis noch etwas festen Kern hat und ihr noch eine Portion Brühe übrig habt ab. So könnt ihr das Risotto bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Dann bleibt es das nur am nächsten Tag aus dem Kühlschrank zu nehmen, mit der restlichen Brühe aufkochen, die Pilze, Butter und Parmesan dazugeben und würzen. So bekommt ihr das Risotto in nur wenigen Minuten zubereitet.

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Am Ende jedes Beitrags, kommt der Vergleich zwischen dem fertigen Gericht und dem Selbstgemachten. Dieses mal ist es nicht schwer zu erraten wo welches ist, nicht Wahr?

Obwohl der Hersteller auf der Verpackung eine cremige Textur verspricht, ist diese leider nicht vorhanden. Dieses Fertigrisotto kann ich leider nur als einen „würzigen Reisbrei“ beschreichen. Weder äußerlich, noch geschmacklich, hat dieses Fertigrisotto mit dem Selbstgemachten etwas gemein.

 

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. elamahler sagt:

    Schade, das pinnen bei Pinterest klappt nicht!

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    1. nikalavna sagt:

      Danke für die Info. Ich schaue mal nach.

      Gefällt 1 Person

  2. elamahler sagt:

    Hmm, das sieht köstlich aus, das werde ich bestimmt mal nachkochen!

    Gefällt mir

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