Kartoffelsalat mit Gurke und Ei

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Kartoffelsalat. Ohne ihn kann man heutzutage einen perfekten Grillabend kaum vorstellen. Aber nicht nur dafür ist dieses unkompliziertes Gericht gut, auf Vorrat zubereitet, ist es immer bereit um einen kleinen Hunger zu stillen.

3-4 Portionen

Zeitaufwand: 2-3 Stunden

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Benötigte Zutaten:

  • 500-600 g Kartoffeln (festkochend)
  • 2 Eier
  • 150  g Gewürzgurken
  • 100 g Joghurt
  • 140 g Mayonaise
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Gewürzgurkenwasser
  • 1 mittelgroße Frühlingszwiebel 
  • Salz, Pfeffer

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Als Erstes, müsst ihr die 500-600 g Kartoffeln und die 2 Eier kochen. Dieser Schritt brauche ich nicht großartig zu beschreiben 😉 Einfach die Kartoffeln und die Eier in den Topf rein tun, mit Wasser befühlen, auf den Herd stellen und gar kochen. Je nach Kartoffelgröße könnt ihr dafür 20 bis 30 Minuten benötigen. Danach das Wasser abgießen und die Kartoffeln und die Eier etwas abkühlen lassen.

Um den Aufwand in der Küche zu sparen, koche ich die Kartoffeln und die Eier in dem selben Topf. Sobald das Wasser aufgekocht ist, lasse ich die Eier noch 6-7 Minuten kochen, danach hohle ich die aus dem Topf raus und lasse die Kartoffeln weiter kochen. So kann man einen Topf für das Saubermachen sparen.

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Sobald die Kartoffeln und die Eier etwas abgekühlt sind, diese pellen und danach komplett abkühlen lassen.

Warme Kartoffeln lassen sich besser pellen, deswegen macht dies besser dann, wenn sie noch warm sind.

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Während die Kartoffeln und die Eier abkühlen, könnt ihr schon das Dressing für den Salat fertig  machen. Dafür 100 g Joghurt140 g Mayonaise1 TL Honig1 TL Senf und 2 EL Gewürzgurkenwasser in eine Schüssel geben und alles zusammen gut miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Ich kann euch empfehlen das Dressing separat zuzubereiten. So könnt ihr alle Dressingszutaten besser miteinander vermischen, als wenn ihr das mit den Kartoffeln und Eiern zusammen gemacht hättet. Auch wenn ihr schon ein zubereitetes Dressing zu den Kartoffeln zugibt, müßt ihr diese viel weniger rühren, denn je mehr man rührt, desto höher ist das Risiko, dass die Kartoffeln zu der matschigen Masse werden.

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Die abgekühlten Kartoffeln und Eier beliebig schneiden. 150  g Gewürzgurken und 1 mittelgroße Frühlingszwiebel ebenfalls schneiden und in eine Schüssel zu den geschnittenen Kartoffeln und Eier geben, mit dem Dressing übergießen und vorsichtig verrühren.

Falls ihr keine Frühlingszwiebel habt, könnt ihr diese durch eine Schalotte oder übliche Speisezwiebel ersetzen.

Ein kleiner Tipp: Wie dick oder dünn ihr die Kartoffeln und Eier schneidet, ist für den Geschmack nicht besonderes wichtig. Anders ist bei den Gurken und bei der Zwiebel. Es ist viel angenähmer vom Geschmack und vom Biss, wenn die Gurken und die Zwiebel sehr fein geschnitten sind.

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Den fertigen Kartoffelsalat für ein paar Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.

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Das Gute an dem Kartoffelsalat ist, dass er so wenig Aufwand in der Küche benötigt. Ihr könnt an einem Tag die Eier und die Kartoffeln kochen und pellen. Am nächsten Tag die benötigten Zutaten schnippeln und mit dem Dressing vermischen und am dritten Tag könnt ihr den selbstgemachten Salat genießen. So lässt er sich perfekt mit den anderen Haushaltsaufgaben kombinieren. Auf den ersten Blick, scheint die Zubereitung ziemlich lang zu sein, aber aktiv seit ihr vielleicht nur 30 Minuten dabei.

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Auf dem Foto habt ihr zwei Kartoffelsalate zum vergleichen. Der auf dem linken Foto, ist der Fertig-gekaufte und rechts ist der Selbstgemachte.

Was mich persönlich an meisten Fertigsalaten die hier (in Deutschland) zu kaufen sind stört, dass die für meinen Geschmack viel zu sauer sind. Es mag vielleicht eine Geschmacksache sein. Da ich in einem anderen Land aufgewachsen bin (wer noch nicht in die „Über mich“-Seite reingeschaut hat, ich komme aus der Ukraine), bin ich solche sehr essighaltige Gerichte nicht gewohnt.

Dieser fertige Kartoffelsalat ist leider keine Ausnahme. Jemand anderer würde ihn vielleicht lecker finden, mir war er aber viel zu sauer. Wegen dieser Säure, kann man die anderen Zutaten kaum rausschmecken.

Ganz anders ist das bei dem selbstgemachten Kartoffelsalat. Egal ob ihr ein Essigliebhaber seit oder nicht, den selbstgemachten Salat könnt ihr so machen wie ihr es möchtet.

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