Apfelkuchen

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Backe backe Apfelkuchen, der Herbst hat gerufen… Aber ehrlich, wann sonst wenn nicht im Herbst ist die beste Zeit um einen Apfelkuchen zu backen. Für das raue und kalte Herbstwetter ist dieses warme, aromatische Gebäck wie geschaffen.

Zeitaufwand: ca. 1 Stunde

Kuchen mit einem Durchmesser von 18 cm

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Die benötigten Zutaten:

  • 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1/2 Pkg Backpulver
  • 3 Eier 
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Milch
  • Zitronenabrieb von 1 Zitrone
  • 1-2 mittelgroße Äpfel

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Den Backofen auf 180 °C, Ober- und Unterhitze schalten.

200 g Weizenmehl (Typ 405), 1/2 Pkg Backpulver, 1 Prise Salz durchsieben und zur Seite stellen.

Egal was ihr backt, süßes oder herzhaftes, Biskuit oder Windbeuteln, bevor ihr das Mehl verarbeiten wollt, müsst ihr das immer durchsieben. So wird das Mehl mit der Luft angereichert und die Klumpen werden gelöst, was für ein besseres Backergebnis sorgt.

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125 g weiche Butter, 125 g Zucker und 1 Pkg Vanillezucker ( kein Vanillin) in eine große Schüssel geben und mit einem Handmixer cremig verrühren.

Damit sich alle Zutaten miteinander gut vermischen können, müssen die die gleiche Temperatur haben. Daher holt alle benötigten Zutaten (in diesem Fall Butter, Milch und Eier) früher aus dem Kühlschrank raus, wiegt die Mengen nach Rezept ab, und lasst die bei Raumtemperatur für 6-12 Stunden stehen.

Da ich meistens nur Abends Zeit zum Backen habe, bereite ich mir alle kalten Zutaten schon Morgens vor, damit die Abends zum Verarbeiten bereit sind.

Wenn ihr nicht so gut in Sachen „Planung“ seit, oder kurzfristig einen Kuchen braucht, könnt ihr die Zutaten kurz in die Mikrowelle oder auf einem Wasserbad erwärmen.

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Sobald ihr die Butter-Zuckermasse luftig aufgeschlagen habt, die 3 Eier (Zimmertemperatur) einzeln dazugeben und vollständig unterrühren.

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Danach die 50 ml Milch (Zimmertemperatur) ebenfalls dazugeben und verrühren.

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Die davor durchgesiebte Mehlmischung portionsweise dazugeben und unterrühren.

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1-2 mittelgroße Äpfel waschen, schälen, die Mitte entfernen und in dünne Scheiben (oder in kleine Würfeln) schneiden. Wenn ihr die Apfelstücke zu groß macht, besteht die Gefahr dass diese in regulärer Backzeit nicht durchgebacken werden.

1 Zitrone waschen und abtrocknen. Den Zitronenabrieb mit einer Reibe direkt in den Teig geben. Die geschnittenen Apfelstücke dazugeben und unterrühren, so das diese gleichmäßig verteilt sind.

An dieser Stelle könnt ihr nach Wunsch auch andere Aromen wie z. B.  Zimt oder Tonka Bohnen dazugeben. Den Zitronenabrieb könnt ihr durch den Orangenabrieb ersetzen. Lasst euren Fantasie freien Lauf. Seit kreativ!

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Die Backform (für dieses Rezept mit 18 cm Durchmesser) einfetten und mit Mehl bestreuen. Den Teig in die Form geben und gleichmäßig verteilen (von Innen nach Außen). Nach Wunsch könnt ihr den Kuchen mit weiteren Apfelstücken und/oder Mandelblättern belegen.

Falls ihr eine größere Backform benutzt, müsst ihr dafür eine doppelte oder dreifache Zutatenmenge nehmen.

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Die Backform in den auf 180 °C  vorgeheizten Ofen, auf mittlerer Schiene für 40-50 Minuten stellen.

Da jeder Backofen anders ist, kann es sein dass ihr etwas weniger Backzeit benötigen werdet. Schaut also schon nach etwa 30 Minuten rein, ob der Kuchen nicht schon fertig geworden ist. Wenn der Riss in der Mitte des Kuchens (siehe Foto oben) sich nicht mehr verändert, ist das ein Zeichen dafür, dass der Kuchen schon durchgebacken ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, prüft es noch Mal mit einem Holzstäbchen. Das Stäben dafür bis in die Mitte des Kuchens reinstecken und rausholen, es kann leicht glänzen, soll aber keinen Teig an sich haben. Falls es aber so ist, läßt den Kuchen noch ein Paar Minuten backen. Danach wiederholt den Stäbchentest nochmal.

Sobald euer Apfelkuchen fertig ist, holt ihn aus dem Ofen, stellt ihn auf ein Gitter und lasst ihn leicht abkühlen.

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Egal ob kalt oder warm, dieser Kuchen schmeckt einfach himmlisch. Leicht kroße, gold-braune Außenkante mit feuchtem, saftigem Inneren. Nimmt euch eine Tasse Tee oder Kaffee dazu, schneidet ein großes Stück von dem Kuchen ab und gönnt euch etwas Zeit zum Genießen als Belohnung dafür, das ihr so etwas tolles gezaubert habt.

Meine Lieblingsversion ist: Warmer Kuchen mit der kalten Milch, wie in der Kindheit.

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Nun kommen wir zum Vergleich. Selbstgemachter Kuchen – Foto rechts, Fertigkuchen (diesmal aus TK) – Foto links.

Wie ihr sehen könnt, sind die beiden Kuchen porös und luftig. Geschmacklich sind beide gut, unterscheiden sich aber etwas von Aromen. Das einzige was mich bei dem Fertigkuchen gestört hat, dass der Teig um den Apfelstücken herum viel zu feucht ist (vielleicht nicht so ganz durchgebacken).

 

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